Am Morgen vor der Arbeit bleibt selten viel Zeit übrig, und trotzdem lohnt sich ein kurzer Blick ins Wohnzimmer, bevor man das Haus verlässt. Kissen, die noch vom Vorabend herumliegen, oder eine Decke, die nicht zusammengelegt wurde, prägen den ersten Eindruck beim Nachhausekommen am Abend stark. Wenige Minuten am Morgen verändern diesen Eindruck spürbar. Gerade nach einem langen Arbeitstag freut man sich über ein Wohnzimmer, das keine zusätzliche Aufräumarbeit verlangt.
Nimm dir für diesen kurzen Rundgang nicht mehr als fünf Minuten Zeit, damit er sich problemlos in die restliche Morgenroutine einfügt. Räume Kissen und Decken zurecht, stelle Tassen in die Küche und sammle liegen gebliebene Kleinigkeiten ein. Mehr braucht es für diesen kurzen Moment nicht.
Die Routine an bestehende Gewohnheiten koppeln
Verbinde den kurzen Rundgang mit etwas, das ohnehin schon zur Morgenroutine gehört, etwa dem letzten Kaffee oder dem Anziehen der Jacke. So wird er nicht zu einer zusätzlichen Aufgabe, sondern fügt sich natürlich in den bestehenden Ablauf ein. Nach kurzer Zeit denkt man kaum mehr bewusst daran.
Auch an hektischen Morgen lohnt sich der kurze Rundgang, selbst wenn nur die gröbste Unordnung beseitigt wird. Schon das macht einen spürbaren Unterschied für den Moment der Rückkehr am Abend. Ein aufgeräumtes Wohnzimmer wirkt gleich viel einladender als eines voller liegen gebliebener Dinge.
Beziehe nach Möglichkeit alle Personen im Haushalt in diese kurze Routine ein, damit die Verantwortung nicht bei einer einzigen Person hängen bleibt. Wenn jeder seinen eigenen kleinen Bereich übernimmt, geht der ganze Rundgang noch schneller. Das verteilt die Aufgabe gleichmässig auf alle. Kinder können dabei zum Beispiel für ihre eigenen Sachen zuständig sein, während Erwachsene den Rest übernehmen.
Mit einem kurzen Rundgang am Morgen bleibt das Wohnzimmer über den ganzen Tag hinweg einladend. Die kleine Gewohnheit kostet kaum Zeit, macht aber einen spürbaren Unterschied für den Feierabend.