Am Ende einer Arbeitswoche schaut die Wohnung oft weniger ordentlich aus, als man es gerne hätte, weil sich in jedem Zimmer ein bisschen etwas angesammelt hat. Statt am Wochenende gleich groß zu putzen, reicht es oft, jedem Raum nur ein paar Minuten Aufmerksamkeit zu schenken. So bleibt das Wochenende trotzdem frei für andere Dinge. Diese kurze Runde verhindert außerdem, dass sich die kleinen Unordnungen der Woche bis zum nächsten Wochenende weiter aufstauen.
Nimm dir für jedes Zimmer eine feste, kurze Zeitspanne, etwa fünf Minuten, und räume in dieser Zeit nur das Nötigste auf. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern die größte Unordnung zu beseitigen. Schon das reicht meist aus, damit sich die Wohnung gleich freundlicher anfühlt.
Die Runde gezielt angehen
Beginne am besten mit den Räumen, die am meisten genutzt werden, etwa dem Wohnzimmer oder der Küche, da sich dort am schnellsten etwas ansammelt. Diese Räume wirken sich auch am stärksten auf den Gesamteindruck der Wohnung aus. Die weniger genutzten Zimmer können ruhig etwas später folgen.
Ein Wäschekorb oder ein Sackerl, das man mitnimmt, hilft dabei, Dinge auf dem Weg gleich einzusammeln, statt sie extra zu holen. So wird die Runde durch die Wohnung effizienter, und man muss nicht mehrmals denselben Weg gehen. Am Ende leert man den Korb einfach an den richtigen Stellen aus.
Mach die fünf Minuten zu einem festen Teil des Freitagabends oder frühen Samstagmorgens, damit die Gewohnheit nicht jedes Mal neu entschieden werden muss. Mit der Zeit wird daraus ein selbstverständlicher Abschluss der Woche. Man merkt schnell, wie wenig Aufwand dafür eigentlich nötig ist. Diese feste Gewohnheit hilft auch dabei, das Wochenende bewusst als Übergang zur neuen Woche wahrzunehmen.
Mit fünf Minuten pro Zimmer bleibt die Wohnung übers Wochenende angenehm, ohne dass ein ganzer Vormittag draufgeht. Die kleine Runde macht einen spürbaren Unterschied für das Gefühl, das man beim Nachhausekommen hat.