Nach einem geselligen Abend mit vielen Gästen riecht die Wohnung meist noch lange nach Essen, Gesprächen und der Wärme vieler Menschen auf engem Raum. Diese Luft verschwindet nicht von selbst, sondern braucht einen bewussten, kräftigen Luftaustausch. Ein gründliches Lüften am nächsten Morgen macht hier den größten Unterschied. Je länger der Abend gedauert hat, desto deutlicher spürt man am nächsten Tag, wie sehr die Wohnung ein frisches Durchlüften braucht.
Öffne möglichst viele Fenster gleichzeitig, damit ein spürbarer Durchzug entsteht und die alte Luft rasch durch frische ersetzt wird. Ein einzelnes gekipptes Fenster reicht nach einem Fest meist nicht aus, um die Wohnung wirklich durchzulüften. Ein paar Minuten mit vollständig geöffneten Fenstern wirken hier deutlich stärker.
Auch Textilien nicht vergessen
Vorhänge und Polster nehmen Gerüche besonders leicht auf und geben sie danach noch länger ab, wenn man sie nicht mitbeachtet. Schüttle Polster kurz auf und lass sie, wenn möglich, während des Lüftens am offenen Fenster liegen. Das hilft mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Räume gebrauchtes Geschirr und leere Verpackungen möglichst rasch weg, da auch sie zur schweren Luft beitragen können, solange sie herumstehen. Ein kurzer Rundgang durch die Wohnung reicht meist aus, um die größten Quellen zu finden. Das lässt sich gut mit dem Lüften kombinieren. So erledigt man zwei Dinge gleichzeitig, ohne dafür extra Zeit einplanen zu müssen.
Wiederhole das kräftige Lüften am besten noch ein zweites Mal im Laufe des Tages, besonders wenn das Fest bis spät in die Nacht gedauert hat. So verschwindet auch der letzte Rest der schweren Luft zuverlässig. Am Abend fühlt sich die Wohnung dann schon wieder ganz normal an.
Mit gründlichem Lüften nach einem Fest verschwindet die schwere Luft rasch, und die Wohnung wirkt wieder frisch. Der Aufwand ist gering im Vergleich zu dem Unterschied, den er für das Wohngefühl danach macht.